Grüne Lunge Köln

Die Bürgerinitiative GRÜNE LUNGE KÖLN entstand aus der akuten Bedrohung der Flächen der Kleingartenanlage Flora e.V. im Nördlichen Inneren Grüngürtel in Köln. Eine Petition gegen die Baupläne der Stadt erreichte mehr als 20.500 Unterschriften. Im Dezember 2016 beschloss der Rat der Stadt Köln mit großer Mehrheit, die Sondierung der historischen Park- und Gartenlandschaft nicht weiter zu verfolgen. Im Laufe der Auseinandersetzung wurde den vielen Aktiven der Bürgerinitiative der Wert des spektakulären und einzigartigen Kölner Grünsystems bewusst, von dem der Innere Grüngürtel ein Teil ist. Daher setzen sich Mitglieder der GRÜNEN LUNGE KÖLN auch weiterhin aktiv für den Erhalt der historischen und klimarelevanten Grünflächen Kölns ein. Ein von der Bürgerinitiative initiierter Offener Brief an die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln wurde bisher von 44 Verbänden, Vereinen und Initiativen gezeichnet.

Das daraus entstandene eigenständige Projekt gruensystem.koeln wird getragen von Kölner Bürgerinnen und Bürgern, ihren Vereinen und Initiativen, sowie von Experten der Fachrichtungen Ökotoxikologie, Gesundheit, Städtebau, Gartendenkmalpflege, Denkmal- und Landschaftsschutz.

Wir wünschen allen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachtstage und einen guten Start in ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2019.

Bebauung und Versiegelung bedroht Inneren Grüngürtel

Jahr des Kölner Grünsystems

Programm zum Kulturerbejahr 2018/2019 (European Cultural Heritage Year 2018/2019)

Lohsepark - Sportpark?

In der BV Nippes haben am 20.09.2018 die Fraktionen von SPD und CDU geschlossen für und die Fraktion der Grünen geschlossen gegen die Beschlussvorlage gestimmt. Das heißt, dass die Beschlussvorlage mit Stimmenmehrheit angenommen worden ist.

 

Bericht im KStA

 

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Alhambra – mon amour. Kunstaktion im Park

Die stark befahrene, sechsspurige Innere Kanalstraße trennt das Agnesviertel von Nippes. Zwischen beiden Stadtteilen liegt seit fast 100 Jahren der Innere Grüngürtel, der mit seinen Liegewiesen und Schrebergärten von großer historischer, stadtklimatischer und soziokultureller Bedeutung ist. Eine kleine formale Parkanlage, die „Alhambra“, erinnert mit ihren Wasserbecken, Brunnen und Baumalleen bis heute an den großen Gestaltungswillen der Kölner Stadtplaner vor fast 100 Jahren. Hier gestalteten die Künstler – inspiriert von der besonderen Historie dieses Ortes an der Schnittstelle von Stadtautobahn und Landschaftspark – einen spannenden künstlerischen Dialog zwischen lauter Straße und stillem Park, zwischen Geschichte und Gegenwart. Überraschende akustische und visuelle Interventionen entfalteten in Raum und Zeit einen vitalen künstlerischen Dialog zwischen Tradition und Augenblick. An diesem Tag durfte die formale Vollkommenheit des Inneren Grüngürtels als realisierte Vision von einer glücklichen und schönen Welt für einen Moment wieder Wirklichkeit werden.

 

Bericht im KStA